Donnerstag, der 9. September 2010
Ijob 19, 21 - 29
(21) Erbarmt euch über mich, erbarmt euch über mich, ihr meine Freunde! Denn die Hand Gottes hat mich getroffen.
(22) Warum jagt ihr mir nach wie Gott und könnt von meinem Fleisch nicht satt werden?
(23) O daß doch meine Worte aufgeschrieben würden! Daß sie in ein Buch [kämen] und aufgezeichnet würden,
(24) mit eisernem Griffel und Blei in den Felsen gehauen würden auf ewig!
(25) Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staub stehen.
(26) Und nachdem man meine Haut so zerschunden hat, werde ich doch aus meinem Fleisch Gott schauen.
(27) Ja, ich werde ihn für mich sehen, und meine Augen werden [ihn] sehen, aber nicht als Fremden. Meine Nieren verschmachten in meinem Innern.
(28) Wenn ihr sagt: Wie wollen wir ihm nachjagen! - und daß die Wurzel der Sache in mir zu finden sei,
(29) so fürchtet euch selbst vor dem Schwert! Denn das Schwert ist der Grimm, [der über] die Sünden [kommt], damit ihr erkennt: Es gibt einen Richter.

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