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Die Predigt-CD-ROM 2.0 und die Ergänzungs-CD 1
2.000 Predigten zu Anlässen quer durch das Kirchenjahr mit Text der Lutherbibel 1984 und auf der Ergänzungs-CD 1 jetzt weitere 1000 Kasual-, Lied-, Themen- und Sonntagspredigten
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! >>> Ökumenische Reise nach Israel und zum Sinai <<< !
Weitere Informationen zur Reise vom 4. bis 14. September 2009 finden Sie
hier...
Ab 4. September 2009 gibt es bei uns ein "Journal" (Blog), welches die Teilnehmer der Reise in Form eines Tagebuches schreiben werden. Dieses Tagebuch können Sie
hier mitverfolgen...
Außerdem haben wir hier einen kleinen Büchershop zum Thema für Sie zusammengestellt.
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" Adams Rippe, Pastors Mercedes und Essen auf Rädern im Himmel "
oder: Was macht ein Pastor, wenn nicht gerade Sonntag ist?
Zusammengestellt von Wolfgang Lange
Auf seiner Suche nach witzigen bis abenteuerlichen Erlebnissen in und mit der christlichen Kirche konnte Wolfgang Lange, seines Zeichens Gemeindepastor, aus dem Vollen schöpfen, denn offensichtlich gibt es so einiges, was in einer Gemeinde schiefgehen kann, angefangen bei Hochzeiten, über Taufen, Weihnachtsfeiern und Kirchenvorstandssitzungen bis hin zum heiklen Kapitel "Kirchenmusik". Erste Hilfe für geplagte Pastoren tut also not: Wolfgang Lange leistet sie, z. B. mit der "Predigt zum Selberbasteln" oder der "Kleinen Typenlehre des Pastors zwischen Andacht, Straßenkampf und Hexenschuss". Fündig geworden ist er nicht nur bei Amtskollegen und in der einschlägigen Presse, sondern auch bei so unterschiedlichen Autoren wie Hellmuth Karasek, Kurt Marti, Giovanni Guareschi, Ludwig Thoma und Teresa de Ávila. Amüsant und immer
mit einem Augenzwinkern zeigt er seinen Berufsstand und die Tücken des (Pastoren-)Daseins aus oft ungewohnter Perspektive.
Dass die Einblicke in wohlgehütete pastörliche Geheimnisse vor allem auch für Nicht-Pastoren aufschlussreich und vergnüglich sind, versteht sich von selbst.
Hier noch zwei Textbeispiele aus dem Buch:
I.
Ein kleiner Junge hatte beim Stiefelanziehen Probleme und so kniete seine Kindergärtnerin nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit gemeinsamem Stoßen, Ziehen und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen.
Als der Kleine sagte: "Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!" schluckte die Kindergärtnerin ihren Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich vertauscht. Nun war es für die Kindergärtnerin ebenso mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen.
Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: "Das sind nicht meine Stiefel!"
Dies verursachte in ihrem Inneren eine neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge, damit das hässliche Wort, das darauf gelegen hatte, nicht ihrem Mund entschlüpfte. So sagte sie lediglich: "Warum sagst du das erst jetzt?"
Ihrem Schicksal ergeben kniete sie erneut nieder und zerrte abermals an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren. Da erklärte der Kleine deutlicher: "Das sind nicht meine Stiefel, denn sie gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie heute anziehen, weil es so kalt ist."
In diesem Moment wusste sie nicht mehr, ob sie laut schreien oder still weinen sollte. Sie nahm nochmals ihre ganze Selbstbeherrschung zusammen und stieß, schob und zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füße. Fertig.
Dann fragte sie den Jungen erleichtert: "Okay, und wo sind deine Handschuhe?" Worauf er antwortete: "Ich hab sie vorn in die Stiefel gesteckt!"
II.
Eine Mutter hatte plötzlich Schwierigkeiten mit ihrem Sohn. Er wollte nicht aufstehen und zur Kirche gehen! Trotzig zog er das Bettlaken über den Kopf. "Ich gehe nicht zur Kirche", sagte er, "ich gehe nie wieder!" – "Bist du krank?" fragte die Mutter. "Nein", kam unter der Bettdecke die dumpfe Antwort, "ich bin nur krank, was die Kirche angeht. Sie hassen mich. Sie geben mir Spitznamen. Sie machen sich über mich lustig. Warum also sollte ich da noch hingehen?" - "Ich kann dir zwei gute Gründe nennen", entgegnete die Mutter. "Der erste ist: Du bist jetzt 44 Jahre alt. Und der zweite ist: Du bist der Pastor!"
Wolfgang Lange
Adams Rippe, Pastors Mercedes und Essen auf Rädern im Himmel
oder: Was macht ein Pastor, wenn nicht gerade Sonntag ist?
Husum; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2009)
ISBN 978-3-89876-469-8
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